Da sind wir,Marokko...Afrika.Wow,wir sind beide überwältigt,von dem Gedanken,auf einem anderen Kontinent zu sein,all die neuen und aufregenden Eindrücke die uns erwarten.

Es geht gleich bei Ankunft in Tanger los.An der Grenze herrscht eifriges Treiben,überall tauchen Männer auf,die einem den Grenztübertritt erleichtern wollen.Da wir es versäumt hatten,im Vorfeld die Déclaration d'Admission Temporaire de Moyens de Transport,welche unumlässlig für die Einreise ist,im Vorfeld auszufüllen und wir sie auf der Fähre nicht bekamen,nahmen wir sogleich die Dienste eines der Männer in Anspruch und gegen den Wechsel eines 5 Euroscheins,bekamen wir das Papier und durch einpaar zusprechende Worte unseres Helfers an den Grenzer,eine beschleunigte Abfertigung.

Mann merkt sofort nicht mehr in Europa zu sein,verhüllte Frauen,überall gehen Menschen ihren kleinen und großen Geschäften nach,alte Autos überladene LKWs,wuselnder Strassenverkehr,mit dem ich super zurechtkomme.Überhaupt tut es gut nicht mehr hunderten gar tausenden von Reglements zuunterliegen,scheinbar.

Als Europäer fällt man hier natürlich auf,wobei wir da eher harmlos sind,mit unserem"alten"kleinen Bulli,wir werden im laufe unserer Reise noch sehen,was für eine dekadente weiße Flotte hier unterwegs ist,aber dazu später.

So wir haben Dirham in der Tasche und unsere erste Station ist Moulay Bousselham,ein nicht gerade idyllisches kaltes Plätzchen,trotz empfehlender Worte anderer,hat es uns hier nicht gefallen,übrigens,da waren sie wieder,meine achso heißgeliebten französischen Stehklos;-) Ein ehrliches Wort gefällig?Da buddeln wir uns lieber ein Loch und sch..... in die Natur.

Also weiter geht die Fahrt,nächste Station El Jadida.Bei der Einfahrt auf den Campingplatz,trafen wir das erstemal auf Sie.Der ganze Platz war belegt mit mindestens 30 bis 40 Wohnmobilen,wir hatten Schwierigkeiten einen Platz für unseren kleinen Bulli zu bekommen,doch ich ergatterte uns einen.Ehrlich ich konnte nicht glauben was ich sah,waren wir doch in Afrika,hallo !!!!!Abenteuer Exotic,Natur und Ruhe,und nun entpuppt sich das ganze hier als Rentnerparadies.

Da werden die fettesten Kisten zur Schau gefahren,Sattelitenanlage Fernseher usw.Schrecklich.In Sous Massa gipfelte das ganze.Auch hier der ganze Platz,der eher einem Parkplatz ähnelte,voll von diesen Dingern.Gleich in der ersten Nacht erwischte uns dort ein heftiger Sandsturm,am nächsten Morgen,Claudi und ich beim Kaffetrinken,da begann ein Regiment aus Männern eine Putzorgie,wie ich sie noch nicht erlebt habe,da wurde kostbares Wasser verschwendet um die teuren weißen Kisten wieder auf Hochglanz zu bringen,ein schier hoffnungsloser Kampf um auch das allerletzte Sandkorn aus seinem Territorium zu vertreiben entbrannte.

Die Burschen hatten alles dabei,was man für einen solchen Fall brauchte,Schläuche Kompressoren Besen Staubsauger usw.Ehrlich gesagt schämte ich mich für uns Europäer,nicht genug,das wir es uns überhaupt leisten können,in der Weltgeschichte rum zufahren,aber muß ich es dann auch noch mit solch einem Prunk und Protz tun.Übrigens folgte am darauffolgenden Abend erneut ein Sandsturm und das gleiche Prozedere am nächsten Morgen.Mann nimmt seine Spiessigkeit anscheinend überall mit hin.Nebenbei gesagt sind die meißten Wohnmobilkapitäne Franzosen(sorry Eric),die sich teilweise immernoch wie Kolonialherren verhalten.Wir fanden es zum kotzen und hofften das es enden wird ,je weiter wir Richtung Süden aufberechen.Das schöne ist,das man auch an solchen Orten klasse leute trifft,so wie die drei Jungs,die mit Ihrem altersschwachen 3er BMW,auf dem Weg von Togo,nach Deutschland,hier gestrandet waren.Sie erzählten uns von Ihrer abenteuerlichen Reise und empfahlen uns,aufjedenfall in den Senegal zu reisen.Mann da hat man uns aber einen Floh ins Ohr gesetzt.Was sagte Hans ein Biker auf dem Weg nach Kapstadt:Du bist doch schon in Afrika,du brauchst doch nur fahren:Recht hat er,allerdings so einfach ist es dann doch nicht.wir müssten erst nach Rabat zurück,um uns ein Visum für Mauretanien zu holen,denn nachdem sie ein italienisches Pärchen entführt haben,geht ohne Visum garnix und hinzu kommt das man Mauretanien nur als Transit benutzen kann,also schnell durch.Sehr schade,weil es bestimmt ein wunderschönes Land ist.Mal schauen.......

 

Auf Empfehlung von Hassan,einem absolut liebenswerten Marokkaner,fuhren wir weiter nach Sidi Ifni,das selbe Bild,kein Platz keine Ruhe nur Wohnmobile.

Abends lernten wir Uwe und Beate kennen,die schon seit einem Jahr unterwegs sind,ürsprünglich Richtung Indien,aber im Iran entschieden sie sich um und hier waren wir gemeinsam in Sidi Ifni ungläubig über das was wir sahen.Wir quatschten den ganzen Abend und beschlossen über SMS Kontakt zu halten,um uns abzusprechen wann und wo wir uns wieder sehen.

 

Achso,ich muß noch ein paar Sätze über Essaouira verlieren.Die einzige Möglichkeit in diesem beschaulichen Fischerörtchen zu nächtigen,war ein Parkplatz mitten im Ort direkt an der berühmt berüchtigten Fischgrillhütte.

Nachdem man uns für 40 dirham einen platz zugewiesen hatte,dauerte es nicht lange,bis wir belagert wurden von Leuten die allerlei von uns wollten,der eine einen Kaffee der andere Zigaretten der andere Dirham.Ich wollte natürlich jedem was geben,aber Claudi bremste mich Gottseidank aus und überzeugte mich,das,wenn man einem was gibt,das ganze kein Ende findet.Also bekommt niemand was.

Die Stadt hat eine wunderschöne Medina in der man sichganz entspannt dem bunten marrokanischen Treiben hingeben kann,wirklich klasse.Abends sind wir dann in besagter Fischgrillhütte eingekehrt und haben uns einen herrlichen Wolfsbarsch auf den Grill geschmissen,herrlich.

Wir verbrachten dieNacht dort und verabschiedeten uns am frühen Morgen.

 

Nun stehen wir seit dem 27.01.10 im Fort Bou Jerif nahe des Plage Blanche.Ein absoluter Highlight der Reise ,bis jetzt.Der Platz ist nur über eine Piste zu erreichen und liegt abgelegen in mitten herrlicher Dünenlandschaft.Wir kamen an und außer uns,standen nur noch drei weitere Camper dort.Herrliche Ruhe superfreundliche Leute und eine Natur wie wir sie uns von Afrika erhofft haben.In der Nähe ist ein verlassenes Fort und eine Oase direkt am Oued Noun(Flüsschen)an dem man durch eine filmreife Kulisse entlangwandern kann.Zum Mountainbiken kann ich nur sagen,die genialsten Trails die wir bis jetzt gefahren sind.Da es keine wirklichen Wege gibt muß man sich, mit der Sicherheit eines GPS ,einen Weg suchen.Um ausgewaschene Canyons herum,über Sandberge,wechselt die Landschaft permanent ihr Antlitz.Ich werde versuche den Trail mit der Kamera einzufangen.

Ein paar Tage später,trudelten auch Uwe, Beate und ihr Sohn Laurin ein,was uns sehr erfreute.Wir genossen die ersten lauen Nächte bei Vollmond in Gesprächen vertieft und beschlossen gemeinsam Richtung Plage Blanche aufzubrechen.Ab hier ist Camping Sauvage angesagt.Also genügend Wasser und Lebensmittel bunkern und los gehts.

 

2.02.10 Heute war ein absolut aufregender Tag,an dem wir unsere Offroadprobe bestehen sollten.Am Morgen haben wir Fort Bou Jerif verlassen und sind Richtung Plage Blanche aufgebrochen,irgendwann endet die Strasse und man steht an der Küste mir einem 25 Kilometer langen Sandstrand.Von hieran geht es nur  noch per Piste weiter und es ist empfohlen nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen weiterzufahren.Nachdem wir beschlossen haben hier nicht länger zu verweilen,verabschiedeten wir uns vorerst von Uwe,Beate und Laurin,die uns liebenswerter Weise zum Abschied noch ihr Reisebuch"Doppelpack"geschenkt haben.Sie sind unter anderem mit den Motorrädern von New York nach Feuerland gefahren,sehr inspirierend die Beiden und dabei so schön unkompliziert.Wir haben die letzten Nächte an ihren Lippen gehangen und uns Ihre Reiseerlebnisse erzählen lassen.Es hört sich vielleicht blöd an,aber Claudia und ich geniessen es sehr im Kreise der Globetrotter angekommen zu sein.Also Ihr drei wir treffen euch später wieder an anderer Stelle.

Also wir ab in den Bulli,alles rappel und rüttelfest verstaut und rauf auf die Piste.Noch guter Dinge und voller Zuversicht das Technik und Fahrer die Herausforderung meistern.Zunächst ging es weniger schwierig,beschaulig an einem Oued entlang,dann die erste Furt,auch ohne Probleme,dann die zweite schon etwas schwieriger und dann eine steile etwa 1 Kilometer lange steinige Piste hoch auf ein Hochplateau.Der Bulli meisterte trotz extremer Beladung alles mit Leichtigkeit.Dann geleitet von unserem GPS über das Plateau über steinige sandige Pisten.Soweit so gut,aber dann aus heiterem Himmel zog ein Gewitter auf und innerhalb von Minuten,wandelte sich die Piste in ein lehmig,glitschigen Bach und wir entschieden uns die Exkursion nach Tan Tan,immerhin 125 Km lang an dieser Stelle abzubrechen und umzukehren,eine weise Entscheidung.Die ganzen 15 Km die wir auf dem Plateau zurückgelegt hatten fuhren wir nun,bis zu den Einstiegen im Wasser unter Blitz und Donner zurück.Nicht gerade angenehm,da wir ja der höchste Punkt weit und breit waren.Ich rechnete jede Sekunde mit einem Blitzeinschlag,doch wir blieben davon verschont.

Dann kam sie die steile steinige Piste,sie hatte sich in ein Sturzbach verwandelt und wir fuhren besser fielen dort hinunter,Wahnsinn.Doch wir schafften auch das ohne Blessuren.Dann kam  die heftige Furt und der steinharte Lehmboden hat sich in eine klebrige rutschige Pampe verwandelt.Oh Mann,da kamen mir erste Zweifel und zwei Marokkaner die uns dort sahen,kamen und konnten diese nicht wirklich beseitigen.So nach dem Motto,ganz schlechter Platz zum stehen,wenn es weiterregnet dann wird die Furt zum Fluss,ihr müsst die Piste wiederhoch.Was?die Piste,die wir mit Mühe und Not heruntergekommen sind,No way.Also allen Mut zusammen genommen,festhalten und mit Geländeuntersetzung und Gas an der richtigen Stelle hindurch und wir haben es geschafft.jetzt nur noch das letzte Stück,welches sich allerdings als das schwierigste erwies.Glitschige Lehmpiste mit tiefem Wasser,nicht mehr wirklich ersichtlich wo ich lang fahren sollte.Hardcore,doch auch diese Hürde nahmen wir und ich bin überwältigt von den fahrerischen Möglichkeiten dieses Bullis,absolut souverain.Und bei aller Bescheidenheit,bin ich auch ein wenig Stolz auf mich,den hättest du mich vor die Wahl gestellt wäre ich dort nie und nimmer lang gefahren.Geht nicht gibt's nicht......stimmt.Wir erreichten müde und sicher wieder Plage Blanche und köpften eine unserer letzten Flaschen Wein um den Erfolg zu feiern.

 

Der Regen des letzten Tages,bremste uns ein weiteres Mal.Wir konnten den Oued Assaka nicht überqueren,die Strasse war unpassierbar.Aus einem Bach ist ein reißender Strom geworden.So campten wir auf einem Hügel abseits der Strasse und hatten freie Sicht auf den Assaka und die Strasse.Alle Camper und Reisende aus Richtung Plage Blanche und auch jene,die in die andere Richtung wollten,teilten unser Schicksal .Claudi fand das super und sprang den ganzen Tag mit der Kamera umher und genoss sichtlich die von der Natur verabreichte Zwangspause. Ich war überrascht wie entspannt ich dabei blieb,ich nahm mir einen Stuhl spielte Gitarre und wartete.Am nächsten Morgen war die Strasse wieder frei und............

 

Weiter geht's Richtung Süden,auf in die Westsahara.

Unsere erste Station ist Ksar Tafnidilt,kurz vor Tan Tan.Über eine Piste die nur noch mit Offroadfahrzeugen zu fahren ist,fahren wir durch Atemberaubende Landschaft ,bis wir dann die wunderschöne Anlage des Ksars thronend auf einem Hügel erreichen.Wir werden belohnt von einer majestätischen Aussicht über eine Ebene und die Ruhe dieses Ortes ist unbeschreiblich.Wir haben die ganze Anlage für uns alleine.Leider gab es einen Wermutstropfen,denn der Patron dieses Ortes,schwelgte nicht gerade vor Freundlichkeit und ließ sich überhaupt nicht mehr blicken.Seine Angestellten,insbesondere einer,waren hingegen supernett und so glaube ich,dankbar für die gesprächigen Europäer,so kamen wir schnell ins Gespräch.Es ist eine große Freude,zu erleben wie freundlich die Menschen hier sind.Jeder hat ein Lächeln und einen Gruß übrig und man fühlt sich sehr willkommen in diesem Land.

Hinter Tan Tan kommen die ersten Billigtankstellen und wir füllten freudig unsere Tanks mit Diesel de Sahara.Später mussten wir am eigenem Leibe erfahren,das der Sprit von zweifelhafter Qualität ist und uns prompt eine Dichtung an der Dieselpumpe kostete,aber dazu später mehr.

Nachdem wir Tarfaya,die Heimat des"kleinen Prinzen" erreichten schlug Claudia vor zum Camp,Roi de Beduine,zu fahren.Eine,wie sich herausstellte,top Entscheidung.

Auch hier ein wunderschönes Kleinod am Rande eines riesigen Salzsees,absolutes Naturerlebniss.So was hatten wir bis dato noch nicht erlebt. Richtige Wüste und das Thermometer kletterte schnell mal auf über 40 Grad in der Sonne. Trotzdem ein unvergesslicher Ort,mit Gastfreundlichen Betreibern die uns Abends ein köstliches Hühnchen im Beduinenzelt servierten. Hier bleiben wir,sagte Claudi und ich stimmte zu.

Es ist schon witzig,welche Zufälle das Leben so bereit hält. Am nächsten Morgen bemerkte ich ,das nachts ein weiteres Fahrzeug eingetroffen war. Wie klasse unser Wüstenpaar aus Holland,die uns in Tarifa mit wertvollen Tips zur Seite standen.

Offensichtlich auch sehr überrascht uns hier zu treffen,freuten wir uns alle sehr und verbrachten zwei wunderschöne Tage mit super Gesprächen. Jop wies mich in die Tücken des Offroad Fahrens ein und hatte so manchen technischen Schmankerl parat. Also liebe Doreen und lieber Jop,wir hoffen euch wieder zusehen,viel Glück.

 

Wie vorher schonmal erwähnt,war da dieses Problem mit der Dieselpumpe.

Also ab nach Laayoune,in der Hoffnung man könne uns dort helfen,doch der einzige"Pumpenexperte"war nicht auffindbar,so haben wir beschlossen,erst das Auto dann die Weiterreise. Ab nach Agadir,dort gibt es eine VW Werkstatt. So sind wir die knapp 700 Kilometer an einem Stück durchgefahren,gegen unsere Regel nicht bei Dunkelheit zu fahren. Bis Sous Massa zu unserem Marokkanischen Feund Hassan um dort zu schlafen und dann frisch ans Werk zu gehen.

Er sagte Dont go to VW,to expensive,go to Ait Melloul they can repair everything.

Mit Hassans Hilfe und mit gebrochenem Französisch,trafen wir in Ait Melloul auf wieder einmal superfreundliche Menschen die,"Pas de Problem"sich sofort ans Werk machten,da wurde gecheckt und organisiert und gemacht und getan,wir konnten garnicht so schnell gucken,wie das Auto repariert  und obendrein noch ein Ölwechsel gemacht wurde.Absolute Improvisation,jeder Deutsche Mechaniker würde bei den Arbeitsbedingungen schier verzweifeln.Das ganze kostete uns dann 450 Dh gut 40 Euro.Man verabschiedete sich herzlichst von uns "Bon Voyage"und mir kam der Gedanke,was immer uns in diesem Land passieren sollte,wir werden immer auf Hilfe treffen und es beschämte mich daran zu denken wie das bei uns zuHause wäre.

Nun endlich nach fast 6 Wochen sind wir drin,im Reiseflow.wir springen über unsere eigenen Schatten, quatschen mit den Leuten suchen den Kontakt und ernten nur positives Feedback.Weiterso.

Nun sitzen wir mit Hassan zusammen und feiern mit einem Bierchen unseren Erfolg.Klasse Typ der sich über das Bier freut wie ein Kind über Schokolade,denn wir sind im Lande Allahs.Alkohol gibt es nur in den großen Supermärkten in großen Städten zu horenden Preisen.Selbst an einer Polizeikontrolle wurden wir von dem Beamten nach Biere gefragt.

 

 

Es ist schon seltsam vielleicht auch bedenklich,aber wir freuen uns mittlerweile wie kleine Kinder,wenn wir die Möglichkeit haben in einem großen Supermarkt einzukaufen.Zu unserer  Entschuldigung,muß erwähnt werden,das es nur in den Großen Städten,die Möglichkeit gibt,seiner Konsumgier zu fröhnen.Südlich von Agadir ist damit ganz Schluß.

Da wir ja sowieso wieder zurück nach Agadir mussten,bunkerten wir soviel "Leckereien"wie der Bulli an Platz hergab,herrlich.Dabei trafen wir Liam ,einen sympathischen Engländer der mit seinem Offroader auf dem Weg nach Mauretanien war.Wir kamen sofort ins Gespräch und er erwähnte das er Probleme mit seiner Bremsanlage hätte und wir stimmten überein,das es keine gute Idee ist mit einem technischem Defekt,dieses Wagniss einzugehen,ist die Reise dorthin schon risky genug.Wir verabredeten,das wir uns in 2-3 Wochen in Mahmid treffen,um die wunderschöne Piste um den Lake Iriki herum,gemeinsam zu fahren,ich freu mich schon.

Da klingelt das Handy und Uwe,unser Weltenbummler,meldet sich und will wissen wo wir stecken,kommt doch nach Tafraoute,wunderschön hier,absolutes Trekking und Mountainbike Paradies,obendrein ist gerade Mandelblüte.So machten wir uns kurzerhand mit vollem Kühlschrank und genügend Lebensmitteln und Wasser,auf den Weg dorthin.

 

Tafraoute,es haut ein förmlich um,wenn man dieses Bergstädtchen erreicht,eine Landschaft wie ich sie mir von Utah, Moab, USA,vorstelle.Eine Felslandschaft aus roten Granitfelsen,die aussehen,als wenn sie jemand für eine Filmkulisse aufeinander gestapelt hätte.Nocheins fällt uns sofort auf,diese Ruhe und Friedlichkeit die dieser Ort ausstrahlt.

Dort trafen wir uns wieder.Herzlichst begrüsst uns Uwe,dessen Frau Beate und Sohn Laurin,auf Kurzbesuch in die Heimat sind.

Wir checkten auf dem Campingplatz ein,endlich mal mit WiFi und freuten uns über das Wiedersehen.

Am nächsten Tag machten wir eine Wanderung ins Umland und der erste Eindruck bestätigte sich,denn hinter jeder Ecke,hinter jedem Hügel,öffnete sich eine grandiose Landschaft.

Danach ging`s ab auf die Bikes und wir drei machten uns auf den Weg zu den blauen Steinen,als plötzlich vor uns,ein weißer Landcruiser,von einer Piste auf die Strasse bog,es war unglaublich,aber mir war sofort klar,das es sich um Job und Dorine handelt.Also ich wie von der Tarantel gestochen los,die anderen Beiden wunderten sich,was hat der denn,und hinterher.Pfeifend schreiend und keuchend versuchte ich sie einzuholen,ohne Erfolg.Als ich gerade aufgeben wollte,sah ich,wie sie auf eine andere Piste einbogen und stehen blieben.Ich fuhr unbemerkt an Ihr Seitenfenster und fragte,You need some Help? .........Ihr könnt euch die Überraschung vorstellen mein Gesicht hier zu sehen,wir fielen uns in die Arme immer noch ungläubig ob dieses Zufalls.Inzwischen trudelten Claudi und Uwe ein,die jetzt verstanden warum ich so Kette gemacht habe.Das Leben ist echt crazy,da stimmten wir alle zu und lachten.Wir quatschten einen Moment und so schnell der Zufall uns zusammen führte,so schnell trennten sich auch wieder unsere Wege.Ich dachte so bei mir,Wirklich Zufall?wären wir oder die beiden auch nur eine Minute früher oder später an dieser Stelle gewesen,wär  en wir aneinander vorbeigefahren.Dieses war das drittemal,das wir sie trafen und Marokko ist kein kleines Land.

 

Claudi und ich beschlossen,auf dieser Reise,nochmal einen Stopp in Tafraoute einzulegen,denn leider wurde das Wetter schlechter und wir verabredeten mit Uwe den Tiz`n`Test,eine sehenswerte Passstrasse,nach Marrakech zu fahren,um seine Familie am Flughafen einzusammeln.So blieben wir nur zwei Tage und machten uns auf den Weg.Erste Etappe, Taroudannt und nach einer kalten und feuchten Nacht,änderten wir unseren Plan und verabschiedeten uns erneut von Uwe.Es wäre eine Schande in den Hohen Atlas zu fahren,wenn das Wetter keine Bike und Trekkingtouren zulässt und nur um in Marrakech auf den Souk zu gehen waren uns diese anstrengeden 500 Kilometer zu schade.Uwe verstand unsere Absicht sofort und simste wenig später,das es die richtige Entscheidung war,da sich das Wetter nochmehr verschlechtert hatte und er die Passstrasse nicht fahren konnte und den Umweg über Agadir nehmen musste.Wir stehen in Kontakt und werden uns auf dieser Reise aufjedenfall wiedersehen.

 

Wir machten uns auf Richtung Osten,immer eine Sonnenlücke über unseren Köpfen.Ouarzazate,eine vom aufkommenden Tourismus geprägte Stadt,prunkvoll,Hotels,touristisch eben.Nicht wirklich unser Ding,denn da wo viele Touristen sind sind auch wieder die nervigen Typen die dir was verkaufen wollen.Schade eigentlich,weil die Landschaft ringsum ist wunderschön,das wussten auch zahlreiche Filmproduktionen zu schätzen und noch heute kann man die in die Landschaft gepflanzten Kulissen "bewundern".Charles Bronson und Co haben sich kurzerhand Villen bauen lassen,da Ihnen die Unterkünfte Vorort wohl nicht zusagten.Wir verliessen nach einer regenreichen Nacht Ouarzazate in Richtung Sonne.Übrigens haben andere mit Ihrem Fahrzeug weniger Glück als wir.So trafen wir dort einen Holländer der seinen teuren Igelhaut Mercedes,bei einem Pistenausflug geschrotet hat und  sich auf einen längeren Aufenthalt einstellen musste um auf die Ersatzteile zu warten.So Toi Toi Toi!!!!!!

 

Ich weiß nicht was ich davon halten soll,aber wie hoch ist die Warscheinlichkeit,das in einem Land das um einiges größer ist als Deutschland,sich ein deutsches und ein holländisches Pärchen,zum vierten Mal treffen?Dabei muß ich anmerken das zwischen diesen beiden Treffen mal schlappe 500 Kilometer liegen.Doch auch dieses Zeitfenster,welches sich nur für Sekunden öffnete,nutzten wir,denn wären wir eine Minute später gefahren und die beiden nicht umgedreht weil sie einen Supermarkt suchten,dann.......usw.Doch was soll ich sagen ,noch ungläubiger als beim ersten Mal,setzten wir uns in ein Cafe und mussten das erst sacken lassen.Nachdem der erste Schock überwunden war,sprachen wir über das was wir die letzten Tage erlebt haben über das was wir vor haben und beschlossen die Beiden in Holland zu besuchen.Wir freuten uns alle sehr und stellten fest,das uns etwas verbindet,das man mit logischer Herangehensweise nicht erklären konnte,das obwohl sie unsere Eltern sein könnten und mittlerweile Enkel haben,die sich sicherlich darüber freuen,so durchgeknallte Großeltern zu haben,wir Seelenverwandte sind.Ein magischer Moment dieser Reise.Wir verabschiedeten uns mit der Gewissheit,das es das wirklich das letzte Mal sein wird das wir uns sehen,denn sie fahren Richtung Norden und wir Richtung Süden.Sie schenkten uns eine Safranpflanze,wir umarmten uns and the Trip goes on.Alles Liebe Dorine und Job.

 

Wir sind dann weiter Richtung Erg Chebbi und checkten in Erfoud auf dem Camp ein.Dies erwies sich als absoluter Glücksfall,den neben einer heißen Dusche und freundlichem Personal,lernten wir dort Kees und Bea ein absolut liebenswertes holländisches Pärchen,wie überhaupt,die Holländer sich auf dieser Reise als supernett erwiesen,Derek,der mit seiner ganzen Familie von Down Under ,ein ganzes Jahr durch Europa reist und Hans und Christine.Die Beiden sind seit nunmehr 20 Jahren mit Ihrem damals neu gekauften Syncro so ziemlich alle Wüstenstaaten Afrikas abgefahren.Algerien,Marokko,Mali,Mauretanien usw.Ihr könnt euch vorstellen wie interessant das für uns war.Sie zeigten uns Abends ein paar Ihrer Bilder der letzten Reisen und wir waren hin und weg.Doch die große Überraschung kam am nächsten Morgen.Eigentlich waren die beiden auf dem Rückweg,doch dann fragten sie uns.ob wir nicht Lust hätten bei dem schönen Wetter,eine wunderschöne Piste hinter den Erg Chebbi zu fahren(zur Info,der Erg Chebbi ist ein Sandmehr,das von der einen Seite über eine Teerstrasse zu erreichen,, ist und deshalb von vielen Touristen heimgesucht wird)dort wäre es ruhig und traumhaft schön.Und wir fuhren und verbrachten zwei Nächte und die darauffolgenden Tage inmitten der Sanddünen,die hier bis zu 100 Meter hoch werden.Wir spielten Boule und Christine kochte uns eine herrlich duftende Tagine,unvergesslich.Da Hans und Christine schon zwei "alte Hasen" im Offroadfahren waren,zeigten sie uns mal was so ein Syncro draufhat.Es ging mit Gas über Steinpisten und nachdem wir den Reifendruck auf 1,5 bar reduziert hatten quer durch die Sanddünen,man was für ein Spass und mit Leichtigkeit buddelten sich unsere schwer beladenen Bullis durch bis zu unsrem Biwak.Absolutes Wahnsinns Erlebniss für uns,für die beiden schon Routine,trotzdem war auch hier Begeisterung zu spüren.Wir liessen uns unser Abendbrot,nach der Aufregung schmecken und schliefen unter einem Wahnsins Sternenhimmel ein.Nebenbei bemerkt,war es für mich eine Gratis Lehrstunde im Offroadfahren und die vielen Tips die man uns ,gab waren ein Geschenk.Vielen Lieben dank an Euch,Christine und Hans und auf dem nächsten Afrikatreffen in Frankfurt sind wir dabei.

Das war aber noch nicht alles,denn,wir entschlossen uns noch die 120 km Piste nach Zagora gemeinsam zu fahren.Es ging durch eine atemberaubende Landschaft und nach ein paar Kilometern hielten wir inne um in einer verlassenen Mine nach Steinen zu suchen.Wir wurden fündig und ich musste Claudi ausbremsen um die zulässige Nutzlast unseres Bullis nicht zu überschreiten.

Es  ging weiter durch einsame Dörfer die völlig abseits lagen und wir wurden sofort begrüsst von unzähligen Kindern die auf uns zurannten.Monsieur un Stilo Bon Bon riefen sie und rannten neben unseren Wagen her,so das man aufpassen musste.Wir erreichten ein Tal in dem man unzählige Quartzadern finden konnte,es war herrlich,auf einem Berg konnte man das ganze Tal einsehen.

Wir entschieden uns für eine Cola in einem Cafe an der Strecke einzuchecken.Cafe?eher ein Bretterverschlag im Nirgendwo,wo ein überaus freundlicher gehbehinderter Marokkaner uns überraschenderweise 4 eiskalte Cokes aus dem Kühlschrank zauberte.Abstruse Situation ,du sitz hier mitten in der Einöde und trinkst im Schatten einer Bretterveranda eine Coke und wunderst dich über Gastfreundlichkeit und Fröhligkeit dieses doch recht gehandicapten Mannes.Weiter gings,jetzt kam der anstrengende Teil,übelste Steinpiste,jedenfalls für uns,die wir noch Wüstenunerfahren sind.Hans sagt immer,Mensch das war doch noch garnichts.Da wundere ich mich doch sehr über die Robustheit der Technik da erreichen wir Zagora,ich völlig fertig von der Konzentration und Anstrengung,wir beide überwältigt von den Eindrücken und der Natur der letzten Tage.Unter Palmen auf einem kleinen Campingplatz kamen wir dann zur Ruh und schliefen wie kleine Babys.

 

Der Tag des Abschieds,fiel uns allen schwer.Wir hatten eine so intensive Zeit mit Hans und Christine erlebt,die uns für immer verbinden wird.Klingt vielleicht pathetisch,ist aber so,jedenfalls für mich.

Eine letzte Umarmung und wir waren wieder solo on the Road.So schön die Zeiten mit anderen Reisenden auch sind,geniessen wir doch unsere Freiheit und Ungebundenheit in vollen Zügen.

Die nächsten Tage sind nicht wirklich erwähnenswert,da mich eine Magen und Darmverstimmung,den unglaublichen, nicht zu erreichenden Luxus einer, meiner deutschen Toilette,zu schätzen wissen ließ.Französische Stehklos sind ja schon im gesunden Zustand,nicht wirklich eine Zier,aber mit Dünnpfiff ,die ganze Nacht im Dunkeln mit Stirnlampe,über so einem stinkenden Abgrund zu sitzen,echt der Horror.Aber auch das war überstanden und fit wie ein Turnschuh fuhren wir weiter und trafen unsere Freunde Uwe Beate und Laurin an den Kaskaden von Tissint.Sonnenschein und Wärme ermöglichten uns ein Schwimmchen zu wagen und wir verbrachten wieder einmal viel Zeit mit Pläne schmieden und rum philosophieren.Abends überraschte uns ein gigantischer Sternenhimmel und in eine Decke gehüllt erkannte ich die Überheblichkeit mit der wir Menschen,jedenfalls die meisten,ihr Leben gestalten und wie unwichtig die doch so wichtigen, liebgewordenen Dinge eigentlich sind.

Am nächsten Morgen quälte Claudia und mich die"Luxussorge",wie schon seit einiger Zeit,wohin,nachdem wir Marokko verlassen haben.Denn Marokko ist eine Sackgasse und unser ursprünglicher Plan,nach Mauretanien einzureisen wurde nun endgültig erstickt.Da die Sicherheitslage,wegen einiger Entführungen und,sowie uns gesagt wurde,auch Ermordungen,prekär und uns zu stressig ist.

Aber Beate und Uwe haben uns da auf eine Idee gebracht,dazu mehr wenn sich die Idee konkretisiert. 

 

 

Diese Reise bietet soviele Überraschungen,die eine gerade verarbeitet,da steht die nächste schon vor der Tür.

Wir sitzen gerade draußen,der Kaffee ist heiß und duftend in der Tasse,ich war in der Stadt frische Croissants holen,da fällt uns etwas kleines gelbes auf,das neben unserem Bulli hält.

Ein Fiat 500.Als wäre es nicht schon verwunderlich genug,das jemand mit so einem Wagen hier rumcruised,geht die Tür auf und ein großgewachsener Mann steigt aus.Ihr könnt mir sicherlich helfen,sprach er.Und wir luden Ihn zu einer Tasse Tee ein und lauschten seiner Frage.Er wollte wissen welche Pisten er mit seiner Knutschkugel wohl fahren könnte.So kamen wir ins Gespräch,bei dessen Verlauf sich herausstellte das er unter einer Immunschwäche litt und sich seinen Traum in die Sahara zu fahren,mit seinem gelben 500er erfüllte.Es war eine absolut intensive Begegnung,wie aus dem Nichts,trafen sich unsere Wege und trotz aller Unterschiede,verband uns auch mit Ihm die Leidenschaft Neues zu erleben und Barrieren zu brechen.Wir stellten fest,das wenn man mit so einem Exotischen Fahrzeug unterwegs ist,das Interesse der Medien groß ist.So verfolgten einige Fernsehsender und Magazine seine Reise denn er fiel auf wie der berühmte bunte Hund.Burkhard,war sein Name und seine Freundlichkeit und positive Lebenseinstellung sollten all den Nörglern zu Hause zu denken geben.Wir freuten uns riesig über diese Begegnung und wünschten ihm alles Gute und so schnell und unerwartet er auftauchte so fuhr er wieder von dannen,allerdings nicht ohne mich vorher in die technischen Raffinessen seiner gelben Liebe einzuweisen. Bon Route mon ami

 

 

Wir verabschiedeten uns von dem zweiten Besuch in Tafraout und machten uns bei Schmuddelwetter auf den Weg nach Marrakesh.Ehrlich gesagt fand ich diese Stadt nicht so besonders und es fiel mir schwer die manchmal schon hysterische Art mancher,von Marrakesh zu erzählen,nachzu vollziehen.

Wir checkten auf einem zugegebener Maßen schönen Campinplatz ein und genossen den Pool und die vor bunten Blumen nur so trotzenden Parkanlage.Wir trafen Remco und Rienecke,zwei supersymphatische Holländer,mal wieder,denen wir in Erfoud schonmal begegnet sind und erlebten einen klasse Abend.Nachdem wir mit unseren Bikes zurückgekehrt sind,von der Excursion in die Medina und auf den "berühmten"Souk Marrakeshs.Ich fand das alles sehr touristisch und ich konnte dort keinen ursprünglichen orientalischen Charme finden,die Authentizität der Einheimischen ist zu einer Gauklerei übelsten Ausmaßes verkommen.Ich konnte dem jedenfalls nichts abgewinnen und auch Claudi war entäuscht,hatte sie sich doch einiges von dem Ort versprochen.Wir aßen,eher schlecht in den Garküchen auf dem großen Platz,drehten eine Runde durch den Souk,der architektonisch vielmehr zu bieten hatte als Shoppingmässig und so verliessen wir bewaffnet mit unseren Stirnlampen wie zwei Ausserirdische unter neugierigen Blicken,die Szenerie.

Da unser Auto mir immer noch Sorgen macht und ich diese dunkle Wolke nicht abschütteln kann,beschlossen wir uns Richtung Tanger und Grenze auf den Weg zu machen,haben wir doch noch einen wichtigen Termin am 6,4,2010 in Österreich.

Wir erreichten Tanger und um uns die Entscheidung,Marokko zu verlassen zu erleichtern,versuchten an mehreren Ampel irgendwelche durchgeknallten Jungs,uns die Bikes vom Träger zu reißen.mann war ich angepisst und der Versuch einen von den Arschlöchern zu packen misslang,zu deren Glück.Also wir nichts wie ab in den Hafen,den wir ca 17 Uhr erreichten.Totales Chaos,die Offiziellen waren mit dem Aufgebot an Fahrzeugen schier überfordert und es gab keine organisierte Handlung mehr.Wir wurden gescannt,dh.unser Auto,dann durchsucht und überprüft und schliesslich um 22:30 waren wir völlig fertig auf der Fähre und erreichten mitten in der Nacht,Tarifa.

 

Als Fazit:Marokko ist das Land der Gegensätze,wunderschöner abwechslungsreicher Natur stehen achtlos weggeworfener Müll insbesondere,Massen an Plastik,gegenüber.Freundliche,lächelnde hilfsbereite Menschen auf der einen Seite,absolut nervige extrem fordernde Typen auf der anderen.Armut gegen Reichtum,Überfluss gegen Kargheit.Auch sei mir ein Wort zum Islam gestattet,leider bringt er den Marokkanern,keinen respektvollen Umgang mit ihrer Natur bei,im Gegenteil,sie wird schamlos verschandelt,auch der Umgang mit Tieren ist übel,selbst  den Tieren gegenüber, die Ihnen ihr täglich Brot sichern,haben sie kein menschliches Verhalten,wir haben eigentlich nur gequälte Kreaturen gesehen.Es wird viel Wert auf Dogmen gelegt,Frau und Mann getrennt usw.wobei die Frau sicherlich mehr arbeitet als der Mann.Wir haben jedenfalls nur Männer gesehen die den ganzen Tag nichtstuend Zigarette rauchend an der Strasse sitzen,wartend das irgendetwas passiert,inshallah,eben. Einige Wermutstropfen dieser Reise. Wenn man sich allerdings auf die schönen Seiten dieses Landes einlässt,dann beschert es einem, einen unvergesslichen Aufenthalt