Mist, aufgrund der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Welt und insbesondere in der Strasse von Hormuz, mehren sich nun die Infos, das sich insbesondere in Namibia die ersten Treibstoff Engpässe bemerkbar machen. Das heisst konkret, das bei einigen Tankstellen von Lodges der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) derTreibstoff kaum bis gar nicht mehr verfügbar ist. Betroffen seien das Halali Resort, das Okaukuejo Resort, das Terrace Bay Resort, der Sesriem Campingplatz sowie das Ai/Ais Hotsprings & Spa usw.
Da eine Entspannung bzw Normalisierung der Situation auf absehbare Zeit eher unwahrscheinlich ist, haben wir beschlossen, das sich für uns der finanzielle und organisatorische Aufwand zu diesem Zeitpunkt nicht lohnt. Es macht für uns keinen Sinn, unser Auto und uns in eine Region zu schippern , in der das unbeschwerte Reisen, so unter den Umständen nicht mehr möglich ist. Kurz gesagt ich habe überhaupt keinen Bock drauf immer mit einem Auge auf die Tankanzeige zu schielen und unsere Tourenplanung komplertt abhängig zu machen, von Tankstellen die möglicherweise Diesel zur Verfügung haben, abgesehen davon würden wir uns als Touristen" auch eher scheiße fühlen, einheimischen Menschen möglicherweise sanktionierten Sprit weg zu tanken.
Wie gesagt glaube ich eher das die Situation oder die Nachwehen des Konflikts zwischen USA und dem Iran, erst noch richtig spürbar werden. Und natürlich kommt die Ebola Epedemie noch als zusätzliche Herausforderung hinzu und es ist zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, das auch entspannte Grenzübertritte eher unmöglich macht. Alles in allem sind wir durch unsere Kosten-Nutzen Abwägung und unserem Bauchgefühl, zu dem Entschluss gekommen diese Reise so wie geplant, nicht anzutreten.
Also haben wir alles storniert und hier sei erwähnt das es extrem Sinn macht , Buchungen insbesondere Flüge , mit der kostenlosen Stornierungsoption zu buchen , auch wenns erstmal teurer ist. Wir haben zumindest keinen Cent verloren und ausser unserer Traurigkeit , diesen Traum etwas zu verschieben , keinerlei Nachteile.
Wir beobachten die Situation und wenns geht machen wir uns im Oktober auf den Landweg über die Westroute , so können wir jederzeit umdrehen wenn es anfängt kribbelig zu werden , oder gar unmöglich.
Bis dahin gehts im Juli und August für einen Abstecher nach Schottland und dort werden wir sehen wie und ob es in Afrika weiter geht. Ich drücke uns allen die Daumen, insbesondere den Menschen die grad um ihr Überleben kämpfen, das die Mächtigen der Welt zur Vernunft kommen und endlich aufhören, die Erde mit ihren hasserfüllten Seelen zu quälen.
Denn, sind wir ehrlich, wir haben hier nur Luxussorgen......Bis Bald
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